1770 standen die Häuser 1 – 17.
1 Zöhrer unter der Straße
2 Lipeter
3 Nemast
4 Hammer ober der Straße
5 Feidl
6 Zimmermann
7 Weber wurde abgerissen bei der Straßenerweiterung.
8 Ritschart unter der Straße
9 Baurecht
10 Schuler ober der Straße
11 Konrad, heute Arztpraxis Winkler
12 Glautsch
13 Kogler stand früher ober der Straße, Hausnummer wurde mitgenommen beim Bau der heutigen Alten Post
14 Aschner
15 Lenz, dann Schuster Jedinger, heute Intersportgeschäft
16 Möd heute Sparmarkt
17 Moserwirth
18 Bet-und Schulhaus, wurde abgerissen. Das erste evangelische Bethaus am Weissensee durfte man 1782 unter der Straße errichten. 1785 wurde in Techendorf ein Schulhaus aus Holz erbaut. Beide Gebäude mit viel Eigenleistung der Bewohner des Seetales. 1853 wurde anstelle des hölzernen Schulhauses ein einstöckiges aus Stein gebaut. Heute ober der Straße das „Doktorhaus“. Nach dem Bau der evangelischen Kirche wurde 1907 das Bethaus umgebaut und als Schul- und Gemeindehaus verwendet bis zum Neubau der Volksschule und Gemeinde Anfang der 90er.
19 Seerader und 20 Waldblick, Fian standen schon Mitte des 19. Jhdts. In diesen beiden Häusern lebten um 1880 jeweils ein Johann Zöhrer, einer vom Baurecht, der andere ein Feidlsohn. Beide hatten eine Theresia Garz zur Frau. Die eine war eine eheliche Tochter vom Oberdorfer vlg Garz, die andere eine uneheliche Garztochter. In beiden Familien gab es Kinder mit Namen Johann, Christian, Theresia und Maria Zöhrer. Das führte zu einigen Verwirrungen, damals wie heute.
©Heidi Fian
Quelle: Michael Skihar - Alte Ansichten vom Weißensee in Kärnten