* 18.8.1846, Sudetendeutscher, Mittelschullehrer in Stockerau, Feldkirch in Vorarlberg und Waidhofen/ Ybbs, Ehrenmitglied der Südmark und des Sudetendeutschen Heimatbundes
Förderungsverein Weissensee 1897 gegründet vom Schulleiter Adolf Lerch, 1900 wurde Prof. Riedel Obmann und übte diese Funktion ein Jahrzehnt lang aus.
Aus der Chronik des MGV: (ebenfalls von Lehrer Lerch 1893 gegründet)
Am 17.8.1936 wurden die Sänger zu einem Abendständchen zusammengerufen. Es galt dem ältesten Sommergast des Tales und einstigen eifrigen Gönner und Förderer des Vereins zu ehren. Prof. Dr. Anton Riedl aus Graz, ein gebürtiger Schlesier, feierte seinen neunzigjährigen Geburtstag. Der Verein sang dem Jubilar den „Deutschen Sängergruß“ und den Chor „Ich kehre wieder“, worauf der Schriftführer den Glückwunsch sprach, für den Herr Prof. Riedl in herzlichen Worten dankte. Auch eine Gruppe schlesischer Landsleute und viele alte Weißenseer fanden sich als Gratulanten ein. Nach der Abendfeier, die vor dem Hause unseres Sangesbruders Johann Müller (Zöhrer) stattfand, begaben sich die meisten Teilnehmer zum Gasthof „Moser“, um mit dem Jubilar bei frohem Liedersang einige heitere Stunden zu verbringen.
† 11.10.1944 Todesanzeige
Vater, Gatte, Schwieger- und Großvater, Schwager u. Onkel
Dr. phil. Anton August Riedel Professor i. R. im 99. LJ, auf Perchtoldsdorfer Friedhof, Fanny Riedel Gattin, Hedwig, Emmi, Friedl Riedel, Odila Fiebich, geb. Riedel, Kinder,
Wien-Perchtoldsdorf, Fröhlichg. 11a, Graz, Klagenfurt, St. Andrä im Sausal
©Heidi Fian
Quelle: Michael Skihar - Alte Ansichten vom Weißensee in Kärnten