„O du lieber Weissensee“ dieses Büchlein schrieben 1953 Werner und Sigrid Knapp, damals Besitzer der vlg Wurianhube in Gatschach 7, von ihrem Großvater Dr. Julius Kratter Universitätsprofessor in Graz 1894 gekauft.
In dem Büchlein wird von einem Seefest, Lichterfest erzählt und von den Liedern vom See „sogar eine eigene Nationalhymne haben wir“.. Drei Lieder soll es geben zu der Zeit.
„Oh du liaber Weißensee, nie vergiß i dein… „, so lernten einst die Schulkinder singen und noch ist das erste Lied nicht vergessen. Um das zweite zu hören fährst du am besten ins Strandhotel oder ins Kaffehaus und bestellst dir einen Kaffee dazu.
Wie ich eben dabei bin, meinen Sommergästen zu berichten, was wir alles zu bieten haben, damit sie vor den Dichtern dieser Lieder, der liebenswürdigen Wirtin des Strandhotels und einem Sommergast , den nötigen Respekt bekommen, tritt Stille ein auf dem Wasser. Ganz nahe sind wir inzwischen an das Floß der Sänger herangetrieben und nun klingen die ersten Akkorde des dritten Liedes auf:
„Von Oberdorf nach Neusach hin zieht sich ein Streifen Land,
Das ist weit über Österreich als Paradies bekannt.
Drin blitzt, umrahmt von Bergeshöh,
Als Kronjuwel der Weißensee!“
Damit es nicht in Vergessenheit gerät, „Das Weissensee Lied“, veröffentlicht von Andreas Cieslar
Text von der liebenswürdigen Wirtin Paula Seemann (heute Familie Cieslar) und gesungen vom Gast Rudi Meixner
©Heidi Fian
Quelle: Michael Skihar - Alte Ansichten vom Weißensee in Kärnten