Haus- und Hofchronik Gatschach 5 vlg Schneider

Der Name Schneider ein Berufsname und so waren die Bewohner in Gatschach auch Schneider von Beruf.

 

Das Handwerk wurde von einer Generation an die nächste weitergegeben. Der erste Schneider lateinisch sartor Johann Tschabitscher mit Frau Maria Plattner um 1700 im Taufbuch Radlach.

 

Tschabitscher manchmal sogar in den Kirchenbüchern als TschwitscherZwitscher eingetragen, hielt sich bis 1844 Johann Hubmann aus Untervellach einheiratete. Von Josef Hubmann 1924 verkauft an August Schwanberger, (im Gewerbeverzeichnis 1947 als Tischler UND Schuhcremeerzeuger in Gatschach angeführt). Das Schneiderhaus wurde 1937 an Hugo Manfreda, Bäckermeister verkauft. Das Haus wurde 1977 abgetragen für die Straßenerweiterung.

©Heidi Fian

 

 

Quelle:  Michael Skihar - Alte Ansichten vom Weißensee in Kärnten

 

 

Bild aus dem Buch "Weißenseetale, Hamatle mein", links Manfreda, rechts Gasthof Herzog

 

Herzog, Schneider, Manfreda, Gatschach